Wer sein iPhone-Adressbuch mit der Kontaktliste bei Googlemail in der englischen Version synchronisiert (die deutsche Version nutze ich nicht, kann deshalb auch nichts dazu sagen), hat vielleicht schon graue Haare wegen der Position der Postleitzahl im iPhone/iPad-Adressbuch, die sich manchmal hinter dem Ort befindet oder gelegentlich auch gar nicht erscheint - aber "nie" im Feld "PLZ" auftaucht. Grundsätzlich finden angedockte Navis ja trotzdem die Adresse, aber nicht immer. Außerdem - will man die Adressen für die Weiterverarbeitung exportieren, sollte das Feld "PLZ" korrekt belegt sein.


Abhilfe schafft hier ein kleiner Trick. Schreiben Sie zunächst

Straße Hausnummer
Ort
Postleitzahl

Setzen Sie DANACH! zwischen Ort und PLZ eine Leerzeile. Wenn Sie die Leerzeile beim direkten Eintrag via Enter-Taste erzeugen, erkennt Google dies als "speichern-Befehl" - deshalb der kleine Umstand.


Im Ergebnis steht die Postleitzahl sowohl im Adressbuch von iPhone als auch iPad an der richtigen Stelle:

Betas und Co.

Donnerstag, 25. November 2010

Mir ist schon klar, dass Beta-Versionen Schwachstellen haben - dafür sind Betas ja auch da, eben diese aufzuspüren. Nur meine ich, dass in einer Kontaktverwaltung, auch in der Beta-Version, die Zuordnung von Rufnummern zur Rufnummernart zu absoluten Basics gehört. Weise ich also einer Faxnummer die Bezeichnung Faxnummer zu, dann möchte ich nach dem Speichern nicht, dass dahinter "geschäftlich" steht, sondern FAX.


Ein Feedback-Button ist nicht vorhanden, leider. Und an den Support möchte ich nicht schreiben, weil ich die Allgemeinplätze (Beta, blabla) gar nicht hören will.


Trotzdem bleibt Sipgate der Provider meiner Wahl, weil er die besten Funktionen liefert. Mit den Mängeln, die da sind, lebe ich. Nicht immer glücklich, aber auch nicht suizidgefährdet ;-) .

Kontaktverwaltung bei Sipgate

Donnerstag, 25. November 2010

Als seit Jahren von der Telekom geheilter Patient arbeite ich mit VoIP, betreibe meine Telefonanlage im Internet. Mein Anbieter heißt, und daraus mache ich keinen Hehl, Sipgate und ich nutze Sipgate Team.

Seit heute habe ich auf die sehnsüchtig (seit vielen Monaten) erwartete Beta-Kontaktverwaltung umgestellt. Endlich Kontakte über ein Suchfeld suchen zu können, bringt erst wirklichen Komfort - vorher grämte es mich immer, umständlich durch alphabetisch sortierte Einzelseiten surfen zu müssen. Naja, und die vielen anderen Vorteile von immer verfügbaren Telefonlisten, von überall abhörbaren Anrufbeantwortern oder abschickbaren Faxen mal ganz zu schweigen...

pdf-Dateien auf dem iPad lesen

Mittwoch, 8. September 2010

Ich habe beinahe alle pdf-Reader und pdf-Bearbeiter für das iPad durch und bin bei PDF Assistent hängengeblieben. Die App hat das höchste Organisationstalent für pdf-Dateien, die man unterwegs so braucht (Kategorien, Tags, 5 Sortierfunktionen - diese sind längst nicht selbstverständlich bei den meisten pdf-Apps). Leider fehlen noch Highlight- und Kommentarfunktionen, wie man sie z. B. bei iAnnotate PDF findet. Nach kurzem E-Mail-Austausch mit den Entwicklern bin ich aber guter Hoffnung, dass bald etwas Vernünftiges nachgeschoben wird.


Als Paar sind beide unschlagbar - mit der einen App die pdfs sortieren und mit der anderen App die pdfs bearbeiten. Sämtliche Anmerkungen, Korrekturen und Notizen, die man in iAnnotate PDF anlegt, sind in Apples Vorschau und auch im Acrobat Reader akurat zu finden - besser geht’s nicht. Außerdem fasst die App beim E-Mail-Versand der korrigierten Datei alle Anmerkungen als Text zusammen - als zusätzliches Feature.


Nun muss ich mal zu iBooks springen. Was ich an iBooks liebe, ist die Fähigkeit, Text in Büchern zu markieren oder markiert mit schnellen Notizen zu versehen. Um mit Büchern zu arbeiten, reicht das in den meisten Fällen völlig aus. Sehr lieblich: Die Notizen und Markierungen stehen einfach im Inhaltsverzeichnis bereit - ich finde das äußerst bequem und übersichtlich (sehr schade übrigens, dass ich in den Büchern in iBooks keine Eselsohren mehr knicken kann 8-) )


Leider, und da gehört Apple mal wieder auf die Nase, kann man pdf-Files in iBooks nicht mit Kommentaren versehen. Bedauerlich deshalb, weil sich eigentlich die Suche nach weiteren pdf-Programmen erübrigen würde. Aber es gibt eine ausgezeichnete Lösung: Ein online-Konverter, der pdf-Files ins epub-Format wandelt. Dann hat man alle Funktionen, die sonst nur den Büchern zustehen. Logisch, das pdf ist ja nun ein richtiges E-Book ;-) ...

Google Mail hat eine Priority Inbox

Dienstag, 7. September 2010

Die neue Priority Inbox von Google Mail sortiert den Posteingang (wie ein umgekehrter Spamfilter) nach Wichtigem, Markiertem und Sonstigem. Das nenne ich mal eine Idee. Schon länger nutze ich die verschiedenen Möglichkeiten der Markierung von E-Mails (aus Lab, Googles "Alchimistenküche"), was mir bei der täglichen E-Mail-Flut eine exorbitant gute Sortierhilfe ist.

Mein fliegendes Büro

Montag, 24. Mai 2010

Selbständig kommt von selbst und ständig. Dann ruft noch ein Linker "Selbstausbeutung" und beinahe vergeht einem die Lust, selbständig zu sein. Nein? Mir auch nicht.


Bei mir ist Arbeit freizeitähnliche Beschäftigung. Den Ausdruck habe ich vor 10 Jahren bei Klaus Kobjoll gelernt. Hört sich gut an, nicht wahr? Freizeitähnliche Beschäftigung!


Wellenplätschern... Sonnenschein... Dolce Vita? Nicht ganz. Dahinter steckt mehr Disziplin, als Sie sich jetzt vielleicht vorstellen ;-) . Zuerst, klar, Arbeit, denn davon lebt jeder (Selbständige). Dann gibt es die Familie, die mehr ist als nur freizeitähnliche Beschäftigung und erweiterte Anrechte auf Aufmerksamkeit hat. Jedenfalls zu bestimmten Zeiten ;-) . Und die echten Freunde gehören ebenfalls zum attraktiven Lebensinhalt, oder? Also brauchen wir jetzt fürs Leben ein Organigramm? 


Nein. Aber wir brauchen Freiheit. Die Freiheit nämlich, nur wirklich Notwendiges zu haben, ohne auf Komfort zu verzichten. Die Freiheit, Fortschritt zu erkennen und zu nutzen. Die Freiheit, möglichst ortsungebunden und zeitungebunden arbeiten zu können. Klar, das geht nicht in jeder Branche. Aber was ich Ihnen aus meinem fliegenden Büro erzählen werde, passt vielleicht genau Ihnen? Das sollen Sie dann auch gleich ausprobieren.


Ich wette, dass die ersten Effizienzvorteile, die Ihnen nach der Lektüre entstehen, ein wunderbares Nachdenken erzeugen und wundervolle weitere Ideen an den Tag bringen.


In loser Folge gestalte ich die Serie "Mein fliegendes Büro" - und sie ist absolut kein Dogma. Sie soll unterhalten, Effizienz verursachen, einige Euros sparen helfen. Und vielleicht schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, wenn Sie sagen "aha", "cool", "das will ich auch" ..... 8-)

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